Informationen rund um Corona

In der Juli-Umfrage wünschten sich die Vereine unter anderem mehr Informationen auf der Internetseite des HVV. Pünktlich zum Start der neuen Spielrunde wurde deshalb diese Übersichtseite zusammengestellt. Neben der detaillierten Auswertung der Umfrage findet Ihr hier die FAQs vom letzten Dialogtag sowie hilfreiche Links und Dokumente.

Falls Ihr weitere Fragen oder Hinweise habt, wendet Euch bitte per Mail an:  corona(@)hessen-volley.de.

Wichtige Nachrichten

Update: Pausieren der Saison 2020/21
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Häufig gestellte Fragen

aktualisiert am 15.09.2020

Aufgrund der ersten Reaktionen der Kommunen auf Inzidenzwerte größer 50 haben wir unsere Empfehlungen ergänzt. Ob die Kommunen bei kommenden Ereignissen mit einem Inzidenzwert größer 50 ähnlich reagieren werden, ist unklar. Deshalb behalten wir die bisherigen Regelungen für ROT weiterhin bei.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass die behördlichen Regelungen selbstverständlich vorrangig sind.

Jeder Reiserückkehrer ist selbst dafür verantwortlich, die zur Zeit seiner Rückkehr geltenden Vorschriften in Erfahrung zu bringen und einzuhalten. 

Wegen der sich häufig auch kurzfristig verändernden Regeln ist eine allgemeingültige Aussage nicht möglich.

Wir empfehlen dringend alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um eine mögliche Ansteckung egal welcher Art (insbesondere aber mit Covid-19) zu verhindern.

Weiterhin sollte Abstand gehalten werden und beim zuständigen Arzt vorgesprochen werden, um eine Infektion mit Covid-19 auszuschließen.

Der ausrichtende Verein ist für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verantwortlich. Der Antritt kann immer verweigert werden, niemand kann zum Spielen gezwungen werden.

Über die Wertung des Spiels ist im Nachgang zu entscheiden. Hier erfolgt die Prüfung der Gründe auf Plausibilität.

Der ausrichtende Verein hat das Hausrecht und kann Personen (Spieler, Offizielle, Zuschauer, ...) der Halle verweisen, die sich nicht an die aufgestellten Regeln halten.

Der HVV hat in den Durchführungsbestimmungen im Punkt 1.2 und 1.3 Regelungen getroffen, die die am Spiel beteiligten Personen zur Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen verpflichten. Der Verstoß dagegen wird mit Strafen in Form von Spiel-Sperren belegt.

Auf Landesebene gibt es keine solche Regelung (siehe dazu Auslegungen Land Hessen). Lokale Regelungen muss jeder Verein selbst erfragen und berücksichtigen.

Der ausrichtende Verein kann eine Alternativ-Halle anbieten. Gelingt dies nicht, geht das Heimrecht auf den 1. Gast über. Sollte dieser ebenfalls keine Halle stellen können, geht das Recht auf den 2. Gast über. Wenn auch dieser über keine Halle verfügt, wird der Spieltag verlegt.

Der Inzidenzwert ist von jeder Mannschaft zu ermitteln und entsprechend sind die am nächsten Spieltag teilnehmenden Mannschaften zu informieren. Die Mindestanforderung ist, dies einmal wöchentlich vorzunehmen.

Sollte sich kurzfristig eine Änderung ergeben, ist diese umgehend – notfalls auch noch am Tag des Spiels – weiterzugeben. Dies gilt vor allem bei Erhöhung der Stufe.

Der Ort des Vereins, beziehungsweise der Ort der Ausrichter-Sporthalle ist ausschlaggebend. Sollten sich jedoch aufgrund regionaler, behördlicher Anordnungen für einzelne Personen des Teams „Sportverbote“ oder weitergehende Regelungen ergeben, sind diese vorrangig zu berücksichtigen.

Im Zweifel lautet die Empfehlung, den Spieltag vorzugsweise unter Beachtung der höheren Stufe durchzuführen. 

Der kumulierte Inzidenzwert. Dieser wird von den Gesundheitsämtern erhoben und an das RKI übermittelt und veröffentlicht.

Beispielsweise auf dieser Seite:
COVID-19-Dashboard

Der ausrichtende Verein erläutert das Konzept vor Ort.

Alle am Spielbetrieb teilnehmenden Personen bestätigen einmalig gegenüber ihrem eigenen Verein, die Hygiene- und Schutzkonzepte des DVV, des HVV und der ausrichtenden Vereine zu akzeptieren. Diese Erklärung ist bis 30.06.2023 durch die Vereine aufzubewahren.

Siehe dazu:

Es müssen nur Name, Vorname, Anschrift und die Telefonnummer erfasst werden. Eine Unterschrift ist nicht notwendig. Lokale behördliche Regelungen können davon abweichen.

Die Erfassung sollte grundsätzlich unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen.

Der HVV entwirft hier derzeit eine entsprechende Vorlage.

Grundsätzlich wäre dies eine mögliche Regelung. Nach ersten Rückmeldungen ist dieses Vorgehen jedoch in einigen Kommunen nicht gewünscht.

Daher kann es nicht ofiiziell in die Durchführungsbestimmungen des HVV aufgenommen werden.

Der ausrichtende Verein muss für jeden Spieltag eine Person benennen, die sich für die allgemeine Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln verantwortlich zeichnet. Dies muss nicht der oder die Hygiene-Beauftragte des Vereins sein.

Wir empfehlen, die Person nicht aus den Reihen der spielenden Mannschaften zu benennen.

Bei der Stufe GELB ist der Ausrichter sowie die Staffelleitung zu informieren.

Bei der Stufe ROT ist zusätzlich zum Ausrichter und der Staffelleitung das Corona-Team des HVV zu informieren:
 corona(@)hessen-volley.de

Der HVV schließt sich dieser Empfehlung an: Von lauten Gesängen und dauerhaften Rufen ist unserer Ansicht nach abzusehen.

Ja, die Zeit ist für das Erläutern des Hygienekonzepts und der örtlichen Maßnahmen erforderlich.

Der Vordruck zur Meldung der Heimspiele an die Staffelleitung und zur Einladung der Gastmannschaften wurde entsprechend angepasst:

Die Information über das örtliche Hygienekonzept erfolgt durch den ausrichtenden Verein am Spieltag selbst.

Über die Regeln zum Betreten der Halle ist jedoch rechtzeitig im Vorfeld des Spieltages zu informieren. Wir empfehlen außerdem, die anderen Mannschaften über die Nutzung der Duschen, Catering und Zuschauer vorab zu informieren.

Der HVV hat in den Durchführungsbestimmungen Reaktionsmöglichkeiten auf lokale Infektionsgeschehen geschaffen.

Sofern es sich um zeitlich absehbare Maßnahmen handelt, kann mit Spielverlegungen reagiert werden. Sollte eine Mannschaft, eine Staffel oder die gesamte Saison ausfallen, wird über die Wertung durch die Landesspielkommission entschieden.

Ein*e Spieler*in aus einem roten Bereich dürfte noch spielen. Sollten die lokalen Behörden andere Regelungen treffen, sind diese zu berücksichtigen.

Erst wenn eine Mannschaft nicht mehr spielfähig ist (keine 6 Spieler*innen mehr, laut Mannschaftsmeldeliste), kann der Spieltag verlegt werden.

Dies ist Fall-abhängig zu betrachten. Es besteht keine Antrittspflicht. Wenn jeodch kein Grund vorliegt, besteht auch keine Verlegungspflicht.

Bei einem positiven Test auf das SARS-Corona-Virus-2 im eigenen Haushalt oder bei einem Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person, muss die betreffende Person 14 Tage aus dem Sportbetrieb genommen werden und sich in häusliche Quarantäne begeben.

Bei einem nachgewiesenen Kontakt mit einem SARS-Corona-Virus-2 positiv getesteten Menschen (z.B. über Corona Warn-App gemeldet), wird den Betroffenen empfohlen besonders sorgfältig den eigenen Gesundheitszustand zu beobachten sowie telefonisch mit dem Mannschafts- oder Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Die Entscheidung über eine Krankschreibung oder die Anordnung einer häuslichen Absonderung (Quarantäne) trifft der behandelnde Arzt bzw. das zuständige Gesundheitsamt nach einer entsprechenden eigenen Einschätzung.

Die Teilnahme am Training sollte untersagt werden, wenn Erkrankungs-Symptome bei Personen im eigenen Haushalt bzw. engen Kontaktpersonen auftreten.

Für die Erwachsenen-Runde gilt nach wie vor die Spielordnung 3.2.3 „Der gastgebende Verein hat der Gastmannschaft sechs Bälle vom Typ des Spielballs zum Einspielen zur Verfügung zu stellen.“

Aktuell sind dem HVV auch keine Corona-bedingten Gründe bekannt, die ein Mitbringen eigener Bälle erforderlich machen würden. Im Jugendbereich gelten hier aufgrund der Spielform andere Regelungen.

Aus Sicht des HVV ist auf Anfeuerungsgesänge – sowohl von den Teams, als auch von den Zuschauern – zu verzichten.

Ein Abklatschen unter den Teams sollte nicht stattfinden. Da Sport von Emotionen lebt ist ein vollständiger Verzicht auf Anfeuerung und Freudenausdrücke kaum möglich ist, diese sollten jedoch an die aktuelle Corona-Situation angepasst sein. Wir bitten alle Mannschaften entsprechend rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

Aus unserer Sicht möglich wären: rhythmisches Klatschen, angedeutetes Abklatschen und Zusammenkommen in der Feldmitte mit Abstand.

Wir verstehen unter einem expliziten Zuschauerbereich, einen Bereich der in der Halle auch baulich für Zuschauer vorgesehen und geplant ist

Dazu zählen unter anderem Tribünen, Zuschaueremporen oder Zuschauerränge. Idealerweise haben diese einen eigenen Eingang und optimalerweise eine eigene Toilettenanlage.

Ein explizieter Zuschauerbereich ist NICHT an der Seitenlinie des Feldes und ist NICHT in der Wettkampfzone. Dies bedeutet dass einige Hallen in dieser Saison NICHT zuschauergeeignet sind und deshalb leider auf deren Anwesenheit verzichtet werden sollte.

Eher nein.

Ausnahmen: Nach § 2 Abs. 2 vorletzter Satz sind Zuschauer nach den allgemeinen Regelungen, die für Zusammenkünfte und Veranstaltungen gelten (§ 1 Abs. 2b), insbesondere der Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand sowie der Regelobergrenze von 250 Personen, gestattet.

Begleitpersonen der Sportlerinnen und Sportler, insbesondere etwa Betreuerinnen und Betreuer, Trainerinnen und Trainer, Aufsichtspersonen bei Minderjährigen (Erziehungsberechtigte, Mütter und Väter... ), welche die Kinder und Jugendliche zum Training oder zum Wettkampf bringen oder währenddessen betreuen, dürfen sich weiterhin unter Wahrung der ansonsten geltenden Kontaktbeschränkungen während des Trainings oder Wettkampfs auf der Sportanlage aufhalten. Im Jugendbereich würde im HVV bei „ROT“ nicht gespielt.

Dafür ist der Ausrichter zuständig.

Wir empfehlen, die im Folgenden verlinkten Vorlagen des DVV und HVV zu verwenden.

Auswertung der Umfrage vom 19.07.2020

Neben dem Dialogtag #6 haben wir im Juli gefragt, wie die aktuelle Situation bei Euch vor Ort ist und wie aus Eurer Sicht der Saisonstart verlaufen kann. Auch wenn sich durch die Dynamik der Situation einige Punkt sehr schnell überholt hatten, haben wir die Antworten der knapp 100 teilnehmenden Vereine verarbeitet und in die Saisonplanung mit einfließen lassen. Danke für Euren Input und die Rückmeldungen aus dem Dialogtag.

Insgesamt zeigte sich, dass ein großer Teil der Volleyball-Vereine seit geraumer Zeit wieder im Training ist und nur darauf wartet, wieder gegeneinander zu spielen. Es gibt allerdings auch absolut nachvollziehbare Bedenken und der erhöhte organisatorische Aufwand in Corona-Zeiten ist keinesfalls zu ignorieren. Das Thema Kommunikation werden wir als Verband ebenfalls nochmal kritisch reflektieren.