Die ersten Spiele unter Corona-Bedingungen
  01.09.2020 •     Jugend , Halle


Auch wenn am Wochenende nur in vier von insgesamt zehn U18-Ligen Turniere stattfanden, fällt das Fazit für den Saisonstart in diesen ungewöhnlichen Zeiten doch positiv aus.

Gespielt wurde nur in den Bezirken Nord und Mitte, die Süd-Turniere mussten leider noch ausfallen. Die beiden Landesligen Nord kamen in Hünfeld (m.) und in Johannesberg (w.) mit jeweils 4 Mannschaften zusammen. In der Bezirksliga Nord trafen in Kassel fünf und in der Bezirksliga Mitte 2 in Lieblos vier Mädchen-Teams aufeinander.

Die Ausrichter hatten die Turniere vorbildlich vorbereitet. Alle Gastmannschaften waren vorab über die in der Halle gültigen Corona-Regeln informiert worden. Für jedes Team waren spezielle Aufenhaltsbereiche ausgewiesen. In ein paar Hallen waren sogar spezielle Zuschauerbereiche möglich. Vor Turnierbeginn wurden die Corona-Regeln mit den Mannschaften noch einmal eingehend besprochen. Etwas mehr Zeit beanspruchte die genaue Anwesenheitsdokumentation. Deshalb ist es gut, dass die Hallenöffnung auf mindestens 90 Minuten vor Spielbeginn vorverlegt wurde.

Alle Teilnehmer*innen waren bereit, sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten und nur vereinzelt mussten die Organisatoren daran erinnern. Die Freude darüber, endlich wieder Volleyball spielen zu können, war den Mädchen und Jungs deutlich anzumerken und führte zu vielen spannenden Spielen mit tollem Einsatz.

„Alles in allem ist auch unter Corona-Bedingungen ein Turnier gut machbar. Es werden nur einige Leute mehr für die Organisation benötigt als in ‚normalen‘ Zeiten.“, fassten die Ausrichter in Hünfeld zusammen.

  Anne Glodde

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